Sonderausstellungen


 

Anlässlich der diesjährigen Schwedenspiele der Volksspielgruppe Altenerding präsentiert der Historische Verein Alt-Tilly aus Altötting in Zusammenarbeit mit dem Museum Erding vom 2. bis 24. Juli eine thematisch passende Sonderausstellung im Frauenkircherl am Schrannenplatz in Erding: Sie bietet Einblicke in die Ursachen und Geschehnisse des Dreißigjährigen Kriegs (1618 bis 1648).

Dazu werden eine große Anzahl von Exponaten die schrecklichen Jahre zwischen 1632 und 1634 sowie 1646 bis 1648 veranschaulichen, in denen die Kriegswirren die Region um Erding heimsuchten und die Stadt sowie viele weitere Ortschaften in Südbayern teilweise mehrmals verwüsteten.

Die Ausstellung ist donnerstags bis samstags von 12 bis 20 Uhr und sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei!

Neben mehr als 30 Bildern, Kupferstichen, Drucken und Gemälden zeigt die Wanderausstellung viele weitere Exponate: Außer Hellebarden und sogenannten Bauernwaffen werden Musketen, Kanonen, Mörser und weiteres zeitgenössisches Kriegsgerät ausgestellt. Des Weiteren werden mehrere lebensgroße Figuren von Soldaten und Marketenderinnen sowie Rüstungen und weitere Ausrüstungsgegenstände präsentiert. Ergänzend wird das Thema Gerichtsbarkeit im 17. Jahrhundert in einer separaten „Folterkammer“ erklärt.

„Bet´, Kindlein bet´, morgen kommt der Schwed!“, so lautete damals ein zeitgenössischer Spruch, der Schrecken, Ängste und Gräueltaten dieses mitteleuropäischen Religionskriegs zwischen Katholiken und Protestanten widerspiegelt. Den Unterlagen aus dem Stadtarchiv Erding zufolge überstanden 1648 nur sieben Bürgerhäuser in der Stadt die drei Verwüstungen. Das mittelalterliche Erscheinungsbild Erdings war nach dem Krieg bis auf Türme, Stadttore und Stadtmauer fast vollständig ausradiert. Es folgte eine entbehrungsreiche Zeit des Wiederaufbaus, dessen partiell erhaltene Bausubstanz und Fassaden das historische, größtenteils jedoch frühneuzeitliche Stadtbild Erdings bis heute prägen.

Der Historische Verein Alt-Tilly Altötting, der Leihgeber der Wanderausstellung, gründete sich 2004. Der Vereinsname leitet sich vom Leibregiment des Reichsgrafen Johann Tserclaes von Tilly (1559 bis 1632) ab. Der Verein betont die lebenslange Verbundenheit Tillys mit Altötting, wo der Feldherr auch begraben ist.


17.11.2022 - 31.05.2023

Sonderausstellung

"150 Jahre Endstation Erding. Bitte alle aussteigen!"

In den Zug steigen können und nach München fahren. Aus welchen Gründen auch immer...

Was war es für eine Erleichterung für die Erdinger! Endlich mit dem Zug nach München. Wesentlich schneller ging das, als mit der Postkutsche. Wie haben sich die Fahrzeiten im Verlauf der Geschichte verändert?

Was bedeutete der Bahnanschluss für Erding?

Ein Bahnhofsviertel ist entstanden. Wie hat es damals ausgesehen, wie hat es sich mittlerweile verändert?

Wie geht es weiter? Ein Ausblick beleuchtet die aktuellen Planungen zum „Erdinger Ringschluss“ zum Flughafen München II im Erdinger Moos, dem absehbaren Ende der Endstation Erding.

Prellbock an der Endstation Erding 2020. Foto: Harald Krause/Museum Erding

Die Sonderausstellung können Sie zu unseren Öffnungszeiten Dienstag - Sonntag von 13 - 17 Uhr besuchen!