März

Sonntag, 8. März 2020 von 14 - 17 Uhr

Schlesischer Nachmittag im Museum Erding mit Tanz, Basteln und vielem mehr

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Vom Gehen müssen und Ankommen dürfen. Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in Stadt und Landkreis Erding“ veranstaltet das Museum Erding am 8. März 2020 einen Nachmittag zur schlesischen Brauchtumspflege.
Höhepunkt des Nachmittags wird der Auftritt der Riesengebirgs-Trachtengruppe München sein. In ihrer Tracht werden sie verschiedene schlesische Volkstänze mit Musik darbieten.
Desweiteren können unter Anleitung die sog. Sommerstecken selbst gebastelt werden, welche beim schlesischen Sommersingen am Lätare-Sonntag (dritter Sonntag vor Ostern) mitgeführt werden.
Während dem Basteln wird auf die Herkunft des vorösterlichen Brauchs, den genauen Ablauf des Sommersingens und die dabei vorzutragenden Lieder eingegangen. Für die Anfertigung eines Sommersteckens ist ca. eine Stunde Zeit einzuplanen. Die Bastelarbeit ist auch für Kinder geeignet.

Um 15 Uhr wird Sammlungsleiterin Elisabeth Boxberger eine Führung durch die Sonderausstellung „Heimatvertriebene“ anbieten.

Während der Veranstaltung stehen Heimatvertriebene aus Schlesien bzw. Mitglieder der (inzwischen aufgelösten) Schlesischen Landsmannschaft Erding sowie der Landsmannschaft München für Gespräche bereit.

Es werden Kaffee und schlesischer Streuselkuchen angeboten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung incl. Führung ist kostenlos, ebenso kostenfrei Basteln, Kaffee und Kuchen.

Schlesische Kinder beim Sommersingen in Erding, 1952. Bildnachweis: Museum Erding

Montag, 9. März 2020 um 20 Uhr

Öffentlicher Vortrag im Museum Erding:

„Der Raetische Limes in den "Grenzen des Römischen Reiches" – Ein lineares UNESCO-Welterbe“

Referent: Prof. Dr. C. Sebastian Sommer (Landeskonservator, BLfD)

2005 wurde der Raetische gemeinsam mit dem Obergermanischen Limes als Teil eines transnationalen Objektes "Grenzen des Römischen Reiches" zusammen mit der Hadriansmauer in England in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. 2008 kam noch der Antoninuswall in Schottland dazu. Die 157 km lange Grenzinstallation in Süddeutschland aus Wachttürmen, Kleinkastellen, Auxiliarlagern sowie Palisade und Mauer als physische Barrieren ist in diesem Zusammenhang wieder - nach der systematischen Ersterfassung durch die Reichs-Limeskommission Ende 19. Jahrhundert – in den Fokus der Wissenschaft geraten. Luftbildarchäologie, Geophysik, die Aufarbeitung alter Grabungen haben in den letzten Jahren zu einer Vielzahl wichtiger neuer Erkenntnis geführt, nicht zuletzt bedingt auch durch andere Fragestellungen. Der Vortrag versucht, die Entwicklung des Raetischen Limes und seine Funktion, wie sie heute diskutiert wird, aufzuzeigen.

Eintritt frei

Veranstalter: Archäologischer Verein Erding e. V.


Mittwoch, 11.03.2020 um 16:00 Uhr

Museum light - eine halbe Stunde Führung, eine halbe Stunde Gedankenaustausch im Museumscafé

Vom Mittelalter bis in die Gegenwart: Die Entwicklung der Stadt Erding

Dieses Mal steht wieder die Stadtgeschichte im Blickpunkt der Sonderführung. Von der ersten urkundlichen Erwähnung von Ardeoingas 788 als karolingisches Königsgut, dem heutigen Altenerding, berührt die Zeitreise die Themen der Gründung des wittelsbachischen Erding über Erdinger Getreideschranne bis hin zum Zunftwesen. Zum Abschluss steht der rasante Wandel Erding in den letzten 150 Jahren mit auf dem Führungsprogramm.

Referent: Harald Krause (Museumsleiter)

Eintritt: 5 € / ermäßigt 4 € (inkl. eine Tasse Kaffee)

Keine Anmeldung notwendig!

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerk Landkreis Erding e. V. in Kooperation mit dem Museum Erding.


Donnerstag, 19. März 2020 um 19 Uhr
(Einlass ab 18 Uhr)

6. Museumskonzert

„Sonntag im Park“
Musik und Geschichten rund um den Erdinger Stadtpark

Zum sechsten Mal lädt die Kreismusikschule Erding zusammen mit dem Museum Erding zum Museumskonzert in das Museum Erding ein.

Dieses Mal steht aus aktuellem Anlass der Erdinger Stadtpark im Vordergrund. Erst im letzten Jahr nach langer Umgestaltungsphase wieder vollständig geöffnet, bietet er auch für die nächsten Jahrzehnte der Erdinger Bevölkerung vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Für alle Generationen ist ein breites Angebot vorhanden, seien es Spielplätze für Kinder, Spazierwege für Erholungssuchende, Fitnessmöglichkeiten und nicht zuletzt das Tiergehege. Die Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule werden diese Eindrücke musikalisch wiedergeben: Angefangen von Melodien aus Klassik und Romantik, zu deren Zeit der Stadtpark noch als Schlossgarten von Adligen genützt wurde bis zur Musik unseres Jahrhunderts. Natürlich dürfen auch Schlagermelodien, dargeboten von Beate Hamberger und Nicklas Becker, bei deren Refrain das Publikum wieder zum Mitsingen eingeladen ist, nicht fehlen.
Ein bunter Strauß Melodien wird auf verschiedensten Instrumenten erklingen.
Den musikalischen Spaziergang begleitet Museumsleiter Harald Krause mit Wissenswertem und Humorvollem über den Erdinger Stadtpark.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Eine Veranstaltung der Kreismusikschule Erding in Kooperation mit dem Museum Erding.


Donnerstag, 26. März 2020 von 17 - 19 Uhr
(Einlass ab 16 Uhr)

Erding erzählt:

Erzählcafé mit Hans Niedermayer

Im 9. Erzählcafé wird Herr OStD a. D. Hans Niedermayer zu Gast sein. Geboren 1934, wuchs er in Eitting bei Erding auf. Seine Gymnasialjahre verbrachte Hans Niedermayer ab 1945 in vier katholischen Internaten in Bayern, bevor er in München sein Studium der Geschichte und der alten Sprachen aufnahm. Nach der Examina und der Referendarzeit war Niedermayer Gymnasiallehrer in Günzburg, Simbach und Erding, danach Direktor des Gymnasiums Markt Schwaben sowie des Dom-Gymnasiums in Freising. Er engagierte sich viele Jahre in der Kommunalpolitik und in der kirchlichen Laienarbeit. In seinem Buch "Eine Welt, die es so nicht mehr gibt" (München 2016) schreibt er über seine Lebenserinnerungen, die auch ein Stück Zeitgeschichte sind. Im Erzählcafé wird er diese Erinnerungen lebendig vortragen.

Moderation: Prof. Dr. Hans Otto Seitschek

Eintritt: 5 € inkl. Kaffee

Vorverkauf im KBW und Museum Erding ab 03.03.2020

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks im Landkreis Erding e. V. in Kooperation mit dem Museum Erding.

Hans Niedermayer und Herr Prof. Seitschek vom KBW(Foto: Museum Erding)

 

Wie Sie die Räumlichkeiten des Museums nutzen können, erfahren Sie hier.

April

Ergänzungsausstellung im

Foyer des Museums

„Erding 1945 – wessen Heimat?“

Eröffnung am 3. April 2020 (Laufzeit bis 31. Mai 2020)

Die Ausstellung bietet einen detaillierten Einblick in die Bevölkerungszusammensetzung in Erding vor und nach 1945.
Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen der einheimischen Bevölkerung zur Militärregierung, zu den ehemaligen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, den ausländischen Zivilarbeitern sowie den Heimatvertriebenen.

Kurator: Giulio Salvati (Historiker, New York University) in Zusammenarbeit mit dem Museum Erding


Sonntag, 5. April 2020 von 14 - 17 Uhr

Oster-Bräuche aus den ehem. Ostgebieten und Bayern

Gemeinsames Erfahren von Osterbräuchen für Eltern und Kinder durch Bastelvorführungen, Bemalen von Ostereiern und Erzählungen über traditionelle Osterbräuche.
Kaffee und Kuchen


2020_Plakat_Ostermontag_KammerKonzerte_Erding.pdf

Das Poster mit Informationen zum Konzert können Sie mit einem Klick auf den Link als PDF Datei öffnen/downloaden.

Ostermontag, 13. April 2020 um 17 Uhr
(Einlass ab 16 Uhr mit Sektempfang)

2. Kammerkonzert im Museum Erding

Die KammerKonzerte Erding veranstalten am Ostermontag ein Triokonzert, mit dem in Langengeisling geborenen Flötist Manfred Ludwig, dem aus Georgien stammenden Bratschist Vadim Makhovskiy und der Harfenistin Barbara Pöschl-Edrich.

Manfred Ludwig spielt seit Jahren als Flötist im Gewandhausorchester Leipzig, auch im Orchester der Festspiele Bayreuth, mit dem Querflötenensemble Quintessenz und 2019 in einem 3-monatigen Austausch mit dem Boston Symphony Orchestra.

Vadim Makhovskiy ist der Solobratschist des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt, Barbara Pöschl-Edrich arbeitet freischaffend und mit dem Ensemble mosaïque.

Am Programm steht Claude Debussy´s letzte Komposition Triosonate (1915), ein Meisterwerk des Kammermusikrepertoirs. Jean-Philippe Rameau arbeitete mit den Modalitäten Dur und Moll, was in den Pieces en clavecin en consort zu hören sein wird. Toru Takemitsu entführt mit Toward the Sea in die Sensibilität und Ästhetik der japanischen Kunst. Werke von Peter I. Tchaikovsky, Jacques Ibert und François Devienne runden das Programm ab.

Der Vorverkauf (15 Euro / ermäßigt 8 Euro) beginnt am 01.03.2020
(Ermäßigt sind Kinder, Jugendliche, Schüler, Studenten und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr, Hartz IV-Empfänger, Bundes-/Jugendfreiwilligendienst und Behinderte ab 50%).
Stehplätze sind an der Abendkasse zum ermäßigten Preis erhältlich.

Veranstalter: KammerKonzerte Erding e.V.

Manfred Ludwig

Samstag, 25. April 2020 von 10 - 18 Uhr

Öffentliches Symposium: „Lokal und Digital? Ein süddeutsches Symposium zu den Möglichkeiten einer digitalen Geschichtskultur zum Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen"

Veranstalter: Giulio Salvati (Historiker, New York University) in Kooperation mit dem Museum Erding


Mai

Samstag, 9. Mai 2020 von 10 - 16 Uhr

Fahrradtour durch den Landkreis Erding zu Erinnerungsorten der Heimatvertriebenen

Als Auftakt der Fahrradtour geführter Ausstellungsrundgang.

Die ca. 30 km lange Tour führt über Altenerding, Obernumberg bei Matzbach, Isen, Buch am Buchrain, Walpertskirchen und Eichenkofen.
Einkehr in Isen.
Start und Ziel Museum Erding.
In Kooperation mit dem ADFC Erding (Tourenleitung: Leo Rauschecker)


Sonntag, 17. Mai 2020 von 10 - 17 Uhr

Internationaler Museumstag mit Tag der offenen Tür

Führungen durch die Sonder-, Ergänzungs- und Dauerausstellung um 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr

Stadtführung durch Karl Kinzel um 14 Uhr (Start und Ziel Museum Erding)

Bewirtung mit schlesischen, sudeten- und ungarndeutschen Spezialitäten

Genaues Programm folgt.